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Aug01

Grußwort von Mayens Oberbürgermeisterin Veronika Fischer

Grußwort von Mayens Oberbürgermeisterin Veronika Fischer
Nachhaltiges Wirtschaften ist ein bedeutendes Thema für unsere Gesellschaft, aber auch für die Stadt Mayen, die hier eine Vorreiterrolle einnehmen will und muss.
Das ist mir sehr wichtig, denn ich bin der Ansicht, dass wir alle eine Verpflichtung für die nachfolgenden Generationen, unsere Kinder und Enkel, haben.

Aus diesem Grund hat sich die Stadt Mayen auch um die Auszeichnung als „Fairtrade Stadt" beworben, die wir kürzlich verliehen bekommen haben. An dieses Prädikat sind fünf zu erfüllende Kriterien gebunden. Dazu gehört unter anderem, dass die Stadtverwaltung bei Beschaffungen verstärkt auf den Nachhaltigkeitsfaktor setzt und beim Einkauf von Produkten soziale und ökologische Mindeststandards beachtet. Weiterhin haben wir eine Steuerungsgruppe ins Leben gerufen, die alle Aktivitäten bündelt und Vernetzungen herstellt.

Wir möchten mit dieser Aktion Menschen in benachteiligten Ländern unterstützen und ein Zeichen für eine gerechtere Welt setzen.
Das Thema „Nachhaltigkeit" betrifft uns aber auch in weiteren Aspekten des Verwaltungshandelns, wie zum Beispiel im Bereich der erneuerbaren Energien.

Sehr gut aufgestellt sind wir bereits, was die Fernwärmeversorgung in Mayen betrifft. Die Fernwärmeversorgung Mayen ist eines der größten Projekte zur Nutzung industrieller Abwärme in Rheinland-Pfalz. Insgesamt gelingt es uns derzeit dank der Fernwärmeversorgung rund 5.400 Tonnen CO2 jährlich einzusparen – ein beachtlicher Wert.

Neben der Fernwärme werden auch Fotovoltaikanlagen zunehmend zur Energiegewinnung genutzt. Unser Abwasserbetrieb, die Stadtwerke und auch die Stadtentwicklungsgesellschaft bedienen sich bereits dieser neuen Form der Energiegewinnung. Außerdem vermieten wir auch städtische Dachflächen von Kindergärten, Schulen oder Sporthallen an Investoren, die dort Fotovoltaikanlagen errichten wollen.
Der beste Weg, den man bei der Energienutzung einschlagen kann, ist aber immer noch Energie einzusparen. Wir haben bereits einige energetische Sanierungen in unseren Kindergärten und Schulen vollzogen und werden nun auch ein zentrales Energie- und Umweltmanagement aufbauen, das weitere Schritte entwickelt.

Bei alle dem ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen sich beteiligen, zu Gunsten unserer Umwelt, unserer Ressourcen.
Dafür ist es zunächst einmal notwendig, dass uns allen bekannt ist, welche Möglichkeiten man hat, sich selber für die Nachhaltigkeit einzusetzen - egal ob im eigenen Haushalt oder im Unternehmen.

Hier kommt auch der Presse eine wichtige Funktion zu. Das regionale Magazin WEITBLICK unterstützt das nachhaltige Wirtschaften, in dem es Bewusstsein schafft und das Thema in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rückt. Damit erfüllt WEITBLICK eine sehr wichtige und bedeutende Aufgabe. Ich bin überaus dankbar für das Engagement und den Einsatz, den das Team von WEITBLICK zu Gunsten des nachhaltigen Wirtschaftens in unserer Region zeigt.

Ich wünsche WEITBLICK viel Erfolg, viele Leser und interessierte Homepagebesucher und dass es Ihnen gelingt, das nachhaltige Wirtschaften in unserer Region zu fördern.

Ihre Veronika Fischer
Oberbürgermeisterin der Stadt Mayen


trauerflor

Veronika Fischer ist am 6. Mai 2012, 47jährig, verstorben. Die Polizei geht von einem Suizid aus.
 

Das Team von Weitblick trauert um die Mayener Oberbürgermeisterin und fühlt sich in der Trauer den Angehörigen, insbesondere den beiden Kindern, sehr verbunden.
 

Frau Fischer hinterlässt eine große Lücke - privat und politisch.

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